Teil I unserer Herbstreise 2018 - Spanien

Stationen in Spanien (21.09. - 17.10.), über die nummerierten Orte gibt es Berichte: 

 

CATALUNYA: 1| Vinyonet Nou - 2| Ebro-Delta

VALENCIA: Forcall - Morella - Alcañiz -

ARAGÓN: 3| Albarracín - 4| Teruel - 5| von Aragon nach Castilla La Mancha  

CASTILLA LA MANCHA: 6| Cuenca - 7| Ciudad Encantada 

CASTILLA Y LEÓN: Guadalajara - 8| Granja San Ildefonso -9| Segovia - 10| Ávila

11| La Alberca 

EXTREMADURA: 12| Las Hurdes - 13| Granadilla - Plasencia

CASTILLA Y LEÓN: 14| Ciudad Rodrigo - 15| Zamora - Toro - 16| Astorga - 17| Ponferrada

GALICIA: 18| Monforte de Lemos - 19| Lugo - 20| Pontevedra

 

 

 

 

Catalunya


1| VINYONET NOU

Das Penedés in Katalonien ist ein Weinanbaugebiet, das vor allem für seinen Cava bekannt ist. Cava heisst der spanische Sekt, der es locker mit  französischem Champagner aufnehmen kann, aber diese Bezeichnung nicht führen darf.

 

Die Bodega C'an Batle - Artcava hat zwischen dem Firmen- und Kunden-Parkplatz  und dem angrenzenden Rebenfeld  ein Gelände für Wohnmobile eingerichtet einschliesslich Wasser Ver- und Entsorgung. Übernachtung und Versorgung sind gratis, Toilettenentleerung geht nicht. Was aber sehr gut geht, ist eine himmlisch ruhige Nacht.

 

Stellplatz C'an Batle ArtCava - Anklicken zum Vergrößern

 

2| Reis und Mücken im EBRO-DELTA

Man hatte uns gewarnt und wir waren darauf gefasst gewesen, aber dann passierte den lieben langen Tag gar nichts. Bei schönstem Sommerwetter  haben wir am 23. September zwei Radtouren  unternommen, vormittags und nachmittags  jeweils 25 Kilometer . Hauptsächlich durch Reisfelder. Dazwischen legten wir eine ausgiebige Siesta ein im überhitzten Wohnmobil und sahen oder hörten keine einzige Mücke weit und breit, weder innen noch draussen.

 

Bis sie im ungünstigsten Moment über uns herfielen, beim gemeinsamen Befestigen der Elektroräder auf dem Träger am Heck. Vor allem über mich fielen sie her, beim fünfzehnten Stich schickte Gabriel mich ins Womo und machte allein weiter.

 

Trotzdem wären wir gern länger geblieben, aber wir waren mit Freunden verabredet. Gerade mit dem Rad ist das flache Delta gut zu erkunden und mit seinen Feuchtgebieten abwechslungsreicher als wir dachten. Es ist nicht alles nur Reis. Die erst Nacht verbrachten wir auf dem Parkplatz in Poble Nou del Delta. Hier leben nur noch ca. 250 Personen, den vielen Hostals und Restaurants nach zu urteilen die meisten von Touristen. Im Can Laquita haben wir gut und so reichlich gegessen, dass die restliche Paella noch die Hauptmahlzeit für den nächsten Tag hergab.  

 

Poble Nou del Delta - Anklicken zum Vergrößern

 

Danach zogen wir um auf den privaten Stellplatz am Restaurant Casa de la Fusta, nicht weit entfernt vom Poble Nou del Delta. Ein grosszügig angelegter Platz in L-Form für 30 Wohnmobile. Erst wenn man durch den Langen Schenkel des L durchgefahren ist, sieht man den kürzeren Fuss. In ihm hat man die Chance auf einen ruhigen Platz im Schatten. Wir nicht, wir hatten es erst kurz vor der Abreise bemerkt. Die Übernachtung ist kostenlos, Wasser sowite Entleerung von Grauwasser und Toilette kosten zusammen 3 €. Es gibt einen Picknickplatz und viel Raum  zum Spielen für die lieben Kleinen, dazu ein Informationszentrum über das Delta.         

 

Stellplatz Casa de la Fusta
Stellplatz Casa de la Fusta

 

 

2 Bilder von unserer Radtour durch die Reisfelder

 

 

vom Reisfeld über Pflanzenbüschel zum Halm mit den Körnern

 

Im gesamten Ebro-Delta fand gerade das jährliche Delta Bird Festival statt. Jedes Jahr lockt es mehr Besucher auch aus dem Ausland an und ist zu einem wichtigen Faktor für den Erhalt dieses einzigartigen Feuchtgebietes geworden. Wir wollten die Profis und Hobby-Vogelkundler nicht stören und haben ihnen das Beobachten und Fotografieren von Flamingos, diversen Reiherarten und anderen langbeinigen Flügeltieren überlassen.

 

 

 

Aragón


3| Komische Mauer in ALBARRACÍN

Der kleine Ort Albarracín in der Provinz Teruel ist bekannt für seine Stadtmauer. Sie schliesst nicht wie sonst üblich den Ort sein, sondern führt von ihm weg auf einen Hügel hinauf, um dort im Nichts zu enden. Auf einem Fussweg steigt man hoch und folgt der Mauer auf den Hügel oder auch weiter hinaus in die Landschaft und hat von oben einen schönen Blick über das Dorf und Umgebung. Aber Achtung: Wegen der vielen losen  Steine auf dem Weg empfiehlt sich festes Schuhwerk!

 

Leider sieht man den meisten Fotos an, dass uns im Ebro-Delta der Polarisations-Filter von der Kamera gefallen ist. Sooo blau ist auch der Himmel über Zentralspanien nicht. Wir fanden ihn sogar wieder, aber zersprungen:

 

Parkplatz am Ortseingang, Womos nur tagsüber erlaubt - vielleicht weil in der Mitte ein Tanatorio = Leichenhalle liegt?
Parkplatz am Ortseingang, Womos nur tagsüber erlaubt - vielleicht weil in der Mitte ein Tanatorio = Leichenhalle liegt?
das rosa Haus links wurde perfekt in die Mauer integriert
das rosa Haus links wurde perfekt in die Mauer integriert

 

 

Blick von oben auf den Ort und Umgebung - Anklicken zum Vergrößern

 

 

 

4| über TERUEL machen die Spanier ... 

… denselben Witz wie die Deutschen über Bielefeld: Diese Stadt existiert angeblich gar nicht. 

Ich war noch nie in Bielefeld, aber über Teruel kann ich das Gegenteil bestätigen. Sehr viel mehr gibt es über die Stadt inmitten roter Erde nicht zu sagen, aber wenn man sowieso durch das innere Spanien fährt, lohnt sich eine Übernachtung auf dem Parkplatz und ein Spaziergang ins alte Zentrum. 

 

der gemischte Parkplatz genießt einen besonderen Schutz mit Stadtverwaltung, Guardia Civil und Kirche

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nach ca. 20 Minuten bergab erreicht man über die Brücke das alte Zentrum
nach ca. 20 Minuten bergab erreicht man über die Brücke das alte Zentrum

 

 

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 5| nichts als LANDSCHAFT

Auf der Fahrt von Teruel nach Cuenca fiel mir auf, wieviel Land in Spanien einfach nur so da liegt, weder bebaut noch landschaftlich genutzt ist. Dabei ist Castilla La Mancha die Kornkammer Spaniens. Karges Land mit trockener Erde in Ocker, Orange oder auch Rottönen, unterbrochen von zum Teil bizarren Felsformationen. 

 

Gabriel war so freundlich sehr langsam zu fahren, so dass ich aus dem Auto fotografieren konnte. Was bei dem wenigen Verkehr kein Problem war.

 

Castilla la Mancha


6| hängende Häuser in CUENCA

Cuenca ist berühmt für seine "hängenden" Häuser. Natürlich sind sie nicht irgendwo aufgehängt, sondern es handelt sich um Häuser, die zum Teil über einen Abgrund ragen. Es fehlt in dieser felsigen Gegend einfach an zu bebauender Fläche.

 

Für Wohnmobile gibt es einen Parkplatz etwas ausserhalb, ruhig gelegen an einem Fluss mit künstlichem Strand (playa artificial).  Von hier aus kann man auch verschiedene Wanderungen auf gekennzeichneten Wegen unternehmen. Die Cafeteria am Strand ist nur im Sommer geöffnet, ein Restaurant mit Terrasse ein Stück weiter in Richtung Stadt war ausgebucht. Vielleicht zum Glück für uns, dazu weiter unten.

 

 

Stadt auf Felsen
Stadt auf Felsen
die hängenden Häuser
die hängenden Häuser

 

 

Wer den Weg nach oben zum Castillo nicht scheut, wird mit einem fantastischen Blick auf die Stadt belohnt. Mal ganz abgesehen von dem Gang durch die alten Strassen und die Plaza Mayor mit dem Rathaus.

 

 im Vordergrund der Parador (staatliches Hotel in historischem Gebäude)
im Vordergrund der Parador (staatliches Hotel in historischem Gebäude)
Plaza Mayor mit Rathaus
Plaza Mayor mit Rathaus

 

Bei so viel Auf- und Abstieg bekamen wir Hunger und wurden von einer freudlichen Passantin in das Restaurant Marlo in der Calle Colón 41 geschickt, das uns positiv überraschte, in  mehrerer Hinsicht. (Unbezahlte Werbung)

 

Gabriel hatte seine Lesebrille nicht dabei und die Bedienung brachte ihm eine Auswahl an verschiedenen Stärken. Eine davon war perfekt! Aus der kleinen Karte ist mir vor allem mein Bacalao in Erinnerung mit festem Fleisch und auf den Punkt entsalzen (Bacalao ist in Salz konservierter Kabeljau). Auch die geteilte Vorspeise, dicke weisse Bohnen war sehr lecker und erstaunlich leicht. Obwohl wir keinen Nachtisch bestellten, bekamen wir einen hauchdünnen süssen Abschluss in Form einer Dachpfanne. Er bestand aus Eiweiss, Zucker und Mandelplättchen, alles fein geröstet.

 

Die Rechnung fanden wir mit 66 € angemessen, eine Flasche Wein und Café waren auch darin enthalten.

 

Restaurant Marlo - Anklicken zum Vergrößern

 

7| CIUDAD ENCANTADA - eine verzauberte Stadt

Auf unserem Weg von Cuenca nach Ávila fuhren wir entlang der gut ausgeschilderten Ruta túristica auf breiter Landstrasse in 1.000 bis 1.500 m Höhe, mal mehr, mal weniger. Teilweise waberte dichter Nebel unten in den Tälern. Castilla la Mancha bot uns dichten Kiefernwald mit Pilzsuchern in den Lichtungen, später kamen Birken, Ulmen und Eichen dazu. Auf der Hochebene fuhren wir an Sonnenblumenfeldern vorbei, auch eine Schafherde sahen wir. Nur eines nicht: Kein einziges Wohnmobil  weit und breit.

 

Vor der Ciudad Encantada (verzauberte Stadt) liegt LA VENTANA DEL DIÁBOLO (das Fenster des Teufels). Ein Vorgeschmack auf die Ciudad Encantada, auf die Formung der Felsen durch Wind und Wetter seit der Zeit, als noch Dinosaurier zwischen Wald und Felsen lebten.

 

La Ventana del Diábolo - Anklicken zum Vergrößern

 

Die Ciudad Encantada war bei unserem Besuch geöffnet von 10 bis 18 Uhr, Eintritt 5 €, Rentner 4 €. Für uns gut angelegtes Geld, denn die verzauberte Stadt bezauberte uns nicht nur durch ihre Felsformationen. Wir waren am Freitag (28.09) kurz nach 10 Uhr dort und trafen auf dem  2,5 km Langen Rundweg lediglich ein zweites Besucherpaar und konnten die Natur in ihrer Stille geniessen. Die Scharen an Besuchern strömten uns entgegen, als wir schon wieder kurz vor dem Ausgang waren.  Einer von vielen Orten, die man nicht am Wochenende besuchen sollte.

 

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der Kuss
der Kuss

 

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auf dem Parkplatz stört wahrscheinlich auch eine Übernachtung nicht
auf dem Parkplatz stört wahrscheinlich auch eine Übernachtung nicht

 

Die dritte Attraktion auf unserem Weg war die Quelle des Flusses Cuervo (nacimiento del rio Cuervo). Im Frühjahr ist das wahrscheinlich ein grosses Ereignis, aber nach diesem trockenen Sommer konnte von Sprudeln oder gar Prasseln des Wasser über die Felsen bergab ins Flussbett nicht die Rede sein. Der Weg war also das Ziel. Ausreichender Parkplatz, 2 Restaurants und ein bequemer Zugang selbst für Rollstuhlfahrer über hölzerne Wege.

 

Nacimiento del Rio Cuervo - Anklicken zum Vergrößern

Castilla y León


8| Springbrunnen in GRANJA SAN ILDEFONSO

Der königliche Rokoko-Palast (erbaut 1721-1724 )  in der Nähe von Segovia lohnt einen Besuch auch im Herbst, wenn nach dem trockenen Sommer kein bisschen  Wasser die insgesamt 21 Springbrunnen speist. Wir haben nicht den Palast besichtigt, sind aber stundenlang durch die Gärten spaziert (kostenlos) und waren beeindruckt von deren Architektur. Nicht empfehlenswert ist der Besuch an einem Wochenende, wenn die Spanier bei schönem Wetter aus ihren Städten fliehen und es proppenvoll wird.

 

Der kleine gepflegte Stellplatz ohne Service liegt ausserhalb des historischen Dorfkerns neben einer alten Glasfabrik. Am Anfang irritiert die ärmliche Umgebung, die  Kehrseite des königlichen Palastes. Nach einem kurzen Spaziergang tritt man durch ein schmiedeeisernes Tor in das alte Dorf und hat die Wahl zwischen preiswerten und teuren Restaurants in alten Gassen oder  unter hohen Bäumen in parkähnlicher Anlage. Die Gartenanlage hinter dem Schloss ist ein Rokoko-Traum in gross.

 

Stellplatz Granja de Ildefonso an der alten Glasfabrik

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9| Äquadukt von SEGOVIA

Wir waren schon zum zweiten Mal iin Segovia, und jedes Mal in höchst eingeschränkter Kondition. Vor Jahren kamen wir mit dem Zug aus Madrid, es war eisig kalt und Gabriel schwerst erkältet. Wir schafften es gerade mal ins erstbeste Restaurant und mit dem nächsten Zug wieder zurück. Der Bahnhof liegt weit außerhalb in der Wallachei,  regelmäßiger Busverkehr verbindet ihnit der Stadt.

 

Dieses Mal brachte uns Maggie hin, und das Wetter war vom feinsten, aber ich äusserst geschwächt durch eine vorausgegangene Revolution der Gedärme. Aus welchem Grund auch immer. Ein paar Fotos haben wir trotzdem gemacht. Die Araber brachten wahrhaft  Erstaunliches zustande mit diesem lebenswichtigen Bauwerk, das Wasser aus den Höhen in die Stadt beförderte. Noch heute wird der ganze Ort davon bestimmt, jetzt allerdings für den Tourismus.

 

Stellplatz an der Plaza de Toros
Stellplatz an der Plaza de Toros

 

 

 

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10| Rummelplatz in ÁVILA

Nie gucken wir ins Internet, bevor wir einen Ort anfahren. Das hat uns schon manche Überraschung beschert und zur Planänderung bewegt, was immer eine Erfahrung wert ist. Im Fall von Ávila war es die jährliche Feria (Jahrmarkt), die uns einen Strich durch die Rechnung machte. Vom 2. (unserem Ankunftstag) bis zum 23. Oktober war deshalb der Platz für Wohnmobile gesperrt.

 

Unser Glück war eine freundliche Anwohnerin, die uns eine Ausweichmöglichkeit um zwei Ecken herum empfahl. Eine ruhige Sackgasse, viel besser als der grosse Parkplatz! Die Dame hasst im Übrigen die Feria, ist diese doch eine tägliche Verführung für ihre Kinder.

Ausweichplatz in ruhiger Sackgasse
Ausweichplatz in ruhiger Sackgasse

Ávila beeindruckt mit seiner gut erhaltenen Stadtmauer, die auf einem kleinen und getrennt davon einem grossen Teilstück begangen werden kann. Vom Parkplatz aus gelangt man über einen sanften Treppenaufstieg zu einem der drei Eingänge, die beiden anderen sind bei der Kathedrale. Eintritt 5 €, Rentner 4 €. Wir kamen nach dem Mittagessen an und hatten Glück: Zwischen 14.00 und 16.00 Uhr ist der Zugang gratis.

 

Die römische Mauer aus dem 12. Jahrhundert ist ein Bauwerk der Superlative mit was weiss ich wie vielen Türmen, Zinnen und Gucklöchern nach draussen. Auch die Anzahl derTreppen ist nicht zu verachten, also nchts für Gehbehinderte. Hinter der Kathedrale, am Haupteingang, fährt ein Aufzug die Besucher nach oben, aber auch der Zugang vom Stellplatz aus ist mit wenigen Stufen relativ bequem. Die Kasse liegt etwa versteckt links hinter dem Tor.

 

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dieses angeregte Paar gab mir die Erlaubnis, ihr Bild ins Internet zu stellen
dieses angeregte Paar gab mir die Erlaubnis, ihr Bild ins Internet zu stellen

 

 

 

 

11| Biken in LA ALBERCA

Fahrradfahren kann man das nicht nennen, was wir in La Alberca gemacht haben.  Die freundliche und zuewandte Dame in der Turist-Information an der Plaza Mayor empfahl uns für einen Ausflug mit dem Elektrorad Wege, an denen jeder wilde Mountainbiker seine Freude gehabt hätte, die aber sogar den begeisterten Radsportler Gabriel zum Absteigen und Schieben zwangen. Von mir ganz zu schweigen. Nach wenigen Kilometern schon schwankte ich zwischen Heulen und Rad-ins-Gebüsch-schmeissen, ich war am Punkt Bis-hier-und-nicht-weiter angelangt. Auf der asfaltierten Strasse ging es dann gut bergauf und bergab, nur ein paar wenige Autos teilten sich den Weg mit uns.

 

La Alberca ist touristisch gut erschlossen, sollte möglichst nicht am Wochenende besucht werden. Hier in der Gegend haben im 12. Jahrhundert vermutlich die Franzosen geherrscht haben, wodurch der französische Baustil erklärt wird und die Namensgebung wie Rio Francia oder Peña de Francia. Das Essen in einem Restaurant auf der Plaza Mayor war vor allem kraftvoll, mit Bohnen und Schweinefleisch. In dieser Región ist fast allesFleisch und jede Wurst vom Schwein, und in vielen Geschäften wird das Geschäft mit Schinken gemacht.

 

Parkplatz für Womos
Parkplatz für Womos

 

 

Strecke fürs Mountainbike - Anklicken zum Vergrössern

 

 

rund um die Plaza Mayor - Anklicken zum Vergrössern

 

Eindrücke aus dem Dorf - Anklicken zum Vergrössern

Extremadura


12| Absurdes in Las Hurdes

Las Hurdes besteht aus mehreren Ansiedlungen (alquerías) in einer wilden Mittelgebirgslandschaft. Vor allem Wanderer kommen hier auf ihre Kosten. Wir waren in dem Dorf El Gasco, wo schon zwei kleine Wohnmobile auf dem einzig möglichen Parkplatz standen. Schon die Fahrt war nur was für Schwindelfreie (also nichts für mich). Gabriel sieht das eher sportlich. Für unsere Maggie fand ich die Zufahrtstrasse obergrenzwertig und zitterte mit ihr. Später kam noch ein Camper dazu, und alle assen wir im Restaurant Meson El Bogegón. Dort versicherte uns der super freundliche Chef, dass die Übernachtung kein Problem sei. Wir bestellten wir aus dem Tagesmenu, das mehr als genug Auswahl bot - und doppelt mehr als genug auf die Teller brachte. 

 

Während der anschliessenden Siesta im Wohnmobil fühlten wir uns unwohl, und das nicht nur wegen der Fülle im Bauch. Es war ganz offensichtlich, dass wir auf dem Dorfplatz mit unserem grossen Fahrzeug störten. Maggie war ein Hindernis für die alten Frauen auf den Bänken neben uns, sie konnten den Platz nicht mehr überblicken und gingen unsicher umher, setzten sich dann auf steinerne Treppenstufen. Zwei Männer trieben ihre kleinen Ziegenherden über den Platz, und an der öffentlichen Wasserstelle wusch eine junge Frau eine Plastiktonne aus. Mitten in diesem alltäglichen Dorfleben kamen wir uns vor wie  Voyeure, vollkommen fehl am Platz.

 

Parkplatz in El Gasco (nur für kleine Womos/Camper)
Parkplatz in El Gasco (nur für kleine Womos/Camper)

 

Ich beschloss, nicht wie vorgesehen durch die engen Gassen des Dorfes zu gehen, in dem immer noch Häuser aus Naturstein und Schiefer stehen, sondern die Landstrasse hinunter, von wo wir gekommen waren. Dort hatten wir in einer engen Kurve einen hoch umzäunten Kinderspielplatz gesehen. Etwas über einen Kilometer entfernt vom Dorf. Ohne Parkplatz. In dem Restaurant sprach ich die ebenfalls super freundliche Frau des (Küchen)Chefs darauf an.

 

Sie empörte sich sofort und freute sich gleichzeitig, dass auch Aussenstehende darüber stolpern. Sie und ihr Mann haben zwei kleine Kinder, waren aber noch nie mit ihnen auf diesem Platz. Wie auch sonst niemand aus dem Dorf. Ein anderer Gast mischte sich ein: Das sei eine ganz typische Geschichte, bestimmt sei noch Geld im Haushalt gewesen, das ausgegeben werden musste, und irgendjemand hat daran bestimmt gut verdient.

 

Kinderspielplatz in eine Kurve gequetscht
Kinderspielplatz in eine Kurve gequetscht

 

Auf dem Rückweg genoss ich die wunderschöne Landschaft, doch zurück am Womo schlug ich Gabriel vor die Nacht woanders zu verbringen. Den gleichen Gedanken hatte auch  er gehabt. Man sollte wissen, wo eine Übernachtung mit einem so grossen Fahrzeug unangemessen ist. 

 

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13| Auferstehung in GRANADILLA

Das Dorf Granadilla sollte eigentlich schon lange nicht mehr existieren, sondern von dem Stausee Gabriel y Galan  überflutet sein.  1965 wurden binnen weniger Wochen sämtliche Einwohner umgesiedelt - aber danach geschah nichts. Die ehrgeizigen Pläne wurden nicht umgesetzt. Doch niemand kam zurück. Häuser zerfielen, und Pflanzen suchten sich ihren Weg zwischen den Steinen.

 

Seit 1995 leben hier einige Pädagogen, die im wöchentlichen Wechsel Schulklassen aus Spanien und manchmal auch aus dem europäischen Ausland empfangen. Ein grosses Projekt, das Früchte trägt. Die Schüler lernen hier Selbstversorgung und helfen bei der Instandsetzung der Häuser und Betreuung der Tiere. Nach unserer "Flucht" aus Las Hurdes schliefen wir auf dem Parkplatz vor dem grossen Wehrturm und betraten am nächsten Morgen pünktlich zur Öffnung um 10.00 Uhr das Dorf. Zum Glück! Als wir es vor 12.00 Uhr wieder verliessen, drohten Busse uns zuzuparken (der Parkplatz ist privates Gelände) und strömten die Massen durch den Eingang. Samstagmorgen eben ...

 

begehbare Stadtmauer - Anklicken zum Vergrößern

toller Parkplatz vor dem alten Wehrturm
toller Parkplatz vor dem alten Wehrturm
Dorf aus Ruinen
Dorf aus Ruinen
wieder hergerichtete Strasse
wieder hergerichtete Strasse
Blick von der Stadtmauer auf den Stausee Gabriel y Galan, der das hoch gelegene Dorf überfluten sollte

zurück in Castilla y León


 14| CIUDAD RODRIGO

Herzog Rodrigo González Girón soll angeblich der Namensgeber für die Ciudad (Stadt) Rodrigo gewesen sein. Wie auch immer, wir waren dort am Sonntag, dem 7. Oktober, als wegen eines Mittelalter-Festivals parkplatzmässig gar nichts mehr ging. Mit Glück konnten wir uns auf einen freien Busfahrplatz stellen, unseren Hunger stillen und abwarten, bis ein erster Teil des Besucherstroms den Ort verliess. Wohnmobile werden auf dem zentralen Parkplatz toleriert, aber hier ist es alles andere als gemütlich. Auch werktags, weil an den Parkplatz die Markthalle grenzt und von hier aus das historische Stadtviertel zugänglich ist. 

 

Die Altstadt, eingeschlossen und geschützt von einer sternenförmigen Verteidigungsanlage, ist einen Besuch Wert, und kleinere Wohnmobile und Camper haben bestimmt mehr Glück als die grossen, die nach einer vergeblichen Runde den Parkplatz wieder verlassen mussten.

 

 

Bilder aus der Stadt - Anklicken zum Vergrössern

 

 

 

 

sind hier etwa zwei Frauen im Kirchturm eingeschlossen?

 

 

 

15| ZAMORA

Es ist unser zweiter Besuch in Zamora, und dieses Mal bleiben wir zwei Nächte. Der Stellplatz hatte uns schon im vergangenen Jahr gefallen, wegen seiner ruhigen und doch zentrumsnahen Lage im Grünen und der Anordnung der Parzellen hintereinander entlang des breiten Fahrweges. Die Wohnmobile trennt ein erhöhter Streifen von mehr als 1 m Breite. So hat man freie Sicht zu beiden Seiten, kann ungehindert um sein Zuhause herumgehen und sich an der Garage oder dem Fahrradständer zu schaffen machen ohne einen Nachbarn zu stören. 

 

Grosse Überraschung: Zwischenzeitlich hat die Stadt eine Servicestation eingerichtet für zwei Fahrzeuge nebeneinander, die keine Wünsche übrig lässt. Sogar zwei Toilettenkabinen gibt es. Alles funktioniert gut und ist kostenlos.

 

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Auch Zamora hat eine alte Stadtmauer, und allein in der historischen Altstadt befinden sich 14 Kirchen. Damit ist Zamora die Stadt Europas mit den meisten römischen Tempeln. Das Museum für Ethnografie zeigt wechselnde Ausstellungen und richtet internationale Treffen der Fachwelt aus. 

Eine aktuelle Kuriosität: Der für den Tourismus zuständige Stadtrat ist ein Deutscher.

 

im historischen Stadtkern - Anklicken zum Vergrößern

 

Dieses Mal zogen wir einen Bummel durch den neuen Teil der Stadt vor und waren angenehm überrascht. Neben den üblichen Ketten wie Zara oder Cortefiel fanden wir viele lokale Geschäfte und kaum Leerstand. In anderen Städten erschreckten uns die vielen leeren Schaufenster verlassener Geschäfte. Eines der vielen Gesichter der Wirtschaftskrise.

 

Die Fussgängerzone erstreckt sich durch viele Strassen, in denen noch gut erhaltene Jugendstilhäuser stehen. Überall wo die Kommune einen kostenlosen Stellplatz zur Verfügung stellt, bedanken wir uns durch einen Einkauf oder tanken im Ort. In Zamora fiel es uns leicht durch die grosse Auswahl an guten Geschäften. Wein und Schinken (sehr gut!), Kaffee und ein Paar Hausschuhe fanden ihren Platz im Wohnmobil.

 

schöne Häuser und Straßen - Anklicken zum Vergrößern

 

Auf der anderen Seite des Flusses Duero hat die Stadt in der Calle Entrepuentes noch einen zweiten Stellplatz eingerichtet für maximal zehn Wohnmobile, auch hier mit Service-Station. Von hier hat man einen schönen Blick über den Fluss auf die Stadt und erreicht diese bequem über eine Fussgängerbrücke - aber im Rücken lliegt eine vielbefahrene Strasse. 

 

 

mein Lieblingsbild aus Zamora

 

 

 

16| Gaudí in ASTORGA 

Astorga hat neben der Kathedrale einen bischöflichen Palast zu bieten, der es in sich hat. Geplant und geschaffen wurde er von Gaudí. Erst vor wenigen Jahren haben die Verantwortlichen das spektakuläre Gebäude komplett renoviert, es bietet jetzt auch Räume mit erläuternden Postern, unter anderem auf Englisch.

 

Wie in Segovia wurde auch in Astorga der Stellplatz für Wohnmobile neben der Plaza de Toros eingerichtet.  

Stellplatz an der Plaza de Toros
Stellplatz an der Plaza de Toros
Eingangsportal der Kathedrale
Eingangsportal der Kathedrale

 

die Kathedrale - Anklicken zum Vergrößern

 

der bischöfliche Palast von Gaudí - Anklicken zum Vergrößern

 

aus dem Innern des Palastes - Anklicken zum Vergrößern

 

 

 

17| Tempelhüter in PONFERRADA

Der kommunale Stellplatz in Ponferrada liegt neben der städtischen Pilgerherberge und füllte sich im Laufe des Abends lückenlos. Freitag war Brückentag = Puente, ein ersehntes langes Wochenende für die Spanier. Noch dazu mit passablem Wetter. Noch jedenfalls, ab Sonntag war Dauerregen angekündigt. Viele Familien mit Kindern waren mit eigenen und gemieteten Wohnmobilen unterwegs und füllten  die grosse Fläche innen auf dem Platz zwischen den Fahrzeugen mit Leben. Das meine ich durchaus positiv, spielend lärmende Kinder stören mich nie, im Gegensatz zu mürrischen Erwachsenen.

 

I

n Ponferrada verbrachten wir am 12. Oktober den nationalen Feiertag Virgen de la Pilar. Von  katholischen Jungfrauen (Virgen) habe ich wenig Ahnung, aber den kostenlosen Eintritt in die Museen an diesem Tag nutzten wir schamlos aus und bestiegen die Burg aus dem 12. Jahrhundert. In einigen Räumen sind Tafeln aufgestellt mit Bildern und Text zur Geschichte dieser und anderer Burgen im Zusammenhang mit dem Templerorden, auch auf Englisch. Beeindruckt hat mich vor allem die Bibliothek mit Faksimilausgaben uralter Bücher.

 

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Galicia


 18| Essen in MONFORTE DE LEMOS

Nach Monforte de Lemos haben wir uns verkrochen, nachdem das Unwetter Leslie ihren Besuch ankündigt hatte mit Sturm und starken Regenfällen. Auf dem Stellplatz hier standen wir geschützt auf ebenem Asfalt, mit dem Heck vor einem grösseren Gebäude und der Nase nicht zu nah dran an einer Baumreihe. So hatten wir eine einigermassen ruhige Nacht.

 

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Auf dem Weg zum Stellplatz hatten wir uns mal wieder verfahren, bis zum Parador ging es immerfort nach oben. Dort konnten wir wenden und bemerkten auf dem Rückweg  rechter Hand ein Restaurant, das wir zum Mittagessen aufsuchten. Ehrlich gesagt bllieb es ausser einem Spaziergang am Fluss entlang der einzige Ort, den wir an diesem ansonsten ziemlich grauen Städtchen aufsuchten. (Hierzu unten die Aktualisierung von 2019, von wegen grau!)

 

Es erwies sich als unbedingt empfehlenswert! Wir teilten uns als Vorspeise grosszügig bemessenen und ausgezeichneten Pulpo, eine der Spezialitäten Galiziens. Wenn sie hier keinen Pulpo zubereiten können, dann nirgends. Als Jauptgericht bestellten wir Merluza und Bacalao, dazu eine Flasche Weisswein aus der Ribeira Sacra. Zum Abschluss konnte ich mir eine luftige Mousse au Chocolat mit Orujo-Creme nicht verkneifen, Gabriel zog den Orujo in flüssiger Form vor. Café für beide. Billig war unser Mittagessen nicht mit 83 €, aber sein Geld allemal Wert. 

 

Wir waren überrascht von diesem Restaurant an diesem Ort, das sich an diesem Samstagmittag bis 16.00 Uhr

fast restlos füllte. Die meisten Esser waren Spanier; an einem Tisch hörten wir den Restaurantchef Englisch sprechen.

 

Restaurant O Grelo - Anklicken zum Vergrößern

 

Beim zweiten Besuch in Monforte de Lemos im Oktober 2019 scheint die Sonne warm aufs Städtchen und unser Gemüt und wir finden es gar nicht mehr so grau in grau. Wieder spazieren wir am Fluss Cabe entlang vom Stellplatz bis ins Zentrum, es ist Freitagnachmittag, viele Menschen sind auf den Straßen und treffen sich in Bars, auf Parkbänken oder einfach so an einer Kreuzung. Dieses Mal würdigen wir die romanische Brücke, den Anblick des Parador von unten und das Colegio de Nuestra Señora la Antigua, das u.a. zwei Bilder von El Greco beherbergt. 

 

Nur das Restaurant enttäuscht beim zweiten Besuch. Die Stadt und das Restaurant haben sich wohl kaum verändert, nur unser Blick ist ein anderer geworden. Abhängig vom Wetter ist dieser Blick, von der Tagesform und von der Stimmung zwischen uns. 

 

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19| Unter Polizeischutz in LUGO

Schon im vergangenen Jahr hatte wir Pech und konnte wegen der Feria (Jahrmarkt) nicht auf den Stellplatz, weil er in eine Festwiese verwandelt wurde. In diesem Jahr das gleiche Spiel, aber wir wollten uns nicht noch einmal abwimmeln lassen und fragten telefonisch bei der lokalen Polizei nach einem Ausweichquartier für die Nacht. Sofort boten sie uns die Strassen vor ihrer Haustür an, die tagsüber vollgeparkt sind, nachts aber frei. So schliefen wir ruhig in Sichtweite der Polizeiwache und machten uns morgens zeitig auf den Weg, um nicht Parkplätze für Berufstätige zu blockieren. 

 

 

Es war ein stürmischer Tag mit viel Regen. Aber wie so oft hatten wir Glück und waren genau in den einzigen drei regenfreien Stunden draussen. Eigentlich hatte ich erstmal genug von alten Stadtmauern, aber die in Lugo ist wirklich etwas Besonderes.

 

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typisch für den Baustil in Lugo sind diese Fensterfronten
typisch für den Baustil in Lugo sind diese Fensterfronten
dieser Breite Weg verläuft AUF der Mauer fast 2,3 km lang rund um den alten Stadtkern
dieser Breite Weg verläuft AUF der Mauer fast 2,3 km lang rund um den alten Stadtkern

 

 

 

20| same procedure as last year in PONTEVEDRA

Derselbe gute Stellplatz, derselbe gute Waschsalon und dasselbe gute Fertigessen aus dem Feinkostladen wie letztes Jahr:  Wir fangen an, Wiederholungen zu geniessen. Und lernen dazu, in diesem Fall im Waschsalon, der nicht mehr als 300 m vom Stellplatz entfernt ist. Ich fühlte mich schon richtig routiniert, weil ich einer Frau helfen konnte, die das erste Mal vor einem 15-kg-Waschautomaten stand mit der gleichen Unsicherheit wie unsereins am Anfang. Und wurde schnell wieder in meine Schranken verwiesen, als die Reinigungskraft, die zufällig gerade da war, mich in die Geheimnisse der Trockner einweihte. 

 

Man kann sie nämlich ein paar Minuten vor Ablauf öffnen, die Wäsche prüfen und eventuell einen Euro nachwerfen anstatt bis zum Ende zu warten und nochmal mit zwei oder drei Euro das ganze von vorn anfangen. Was ich bisher immer gemacht habe. Fur das Geld hätte ich mir doch glatt jedes Mal ein Schokoladen-Teilchen kaufen können!

 

die Stahlseile dieser Brücke neben dem Stellplatz schwingen und singen (!) Tag und Nacht
die Stahlseile dieser Brücke neben dem Stellplatz schwingen und singen (!) Tag und Nacht

 

 

Bestimmt hat auch Pontevedra eine Menge alter Steine zu bieten, eine Mauer und eine Kathedrale, hier ein Monument und da eine Gedenktafel. Aber weder habe ich sie gesucht noch bin ich zufällig darüber gestolpert. Stattdessen blieb ich bestimmt eine halbe Stunde fasziniert vor einem hoffnungslos überfüllten Kinderspielplatz stehen, in dem genervte Eltern und Grosseltern mit quengelnden Kindern Schlange standen vor Schaukeln und sonstigem Gerät zur Erheiterung der Kleinen. 

 

Auch die nächstgelegene Einkaufsstrasse hatte es mir angetan. Neben den üblichen Klamotten-Kettenläden fand ich in einen Supermarkt, in dem die Kunden über eine Treppe hinab in die Lebensmittelabteilung im Keller müssen.

 

Und eine schöne Radtour haben wir gemacht, an die 30 km sind wir am Ufer der Ria (eine Art Fjord) entlang gefahren, bis zur Hauptstrasse und wieder zurück. Im schönsten Sonnenschein nach einem total verregneten Vortag.

 

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von Pontevedra aus gehts nach Portugal, zum Abschied grüsst der spanische Osborne-Stier
von Pontevedra aus gehts nach Portugal, zum Abschied grüsst der spanische Osborne-Stier