Start in Richtung Nordwesten

Ankunft kurz vor 20.00 Uhr in Barcelona
Ankunft kurz vor 20.00 Uhr in Barcelona

 

Wir sind wieder unterwegs, theoretisch nach Polen und in die baltischen Staaten. Mal sehen, was die Praxis uns bringt. Wir haben einmal mehr die Fähre von Palma nach Barcelona genommen bei eitel Sonnenschein und spiegelglattem Wasser.

 

Die Überfahrt ist jedes Mal anders, an diesem Donnerstag (23.05.) gab es gleich zwei Besonderheiten.  

Ein befreundetes Paar hatte schon vor uns dieselbe Fähre gebucht, und weil auch sie mit dem Wohnmobil unterwegs sind, kam keine Langeweile auf. Womolatein eben.

Außerdem hatten wir eine Kabine gebucht aus dem einzigen Grund, weil sie nur EINEN Euro mehr kostete. Keine Ahnung, warum Balearia das gemacht hat, aber so hatten wir einen Rückzugsort für ein Nickerchen und eine private Toilette.

 

Nach fast genau drei Jahren (wir hatten Maggie am 24. Mai 2016 in Norddeutschland abgeholt) sind Gabriel und ich ein eingespieltes Team. Derart eingespielt, dass wir uns nicht mehr gegenseitig daran erinnern, was noch alles vorzubereiten ist. Immerhin habe ich diesmal nicht das Brot vergessen, "nur" die Mülltüte in der Küche mit so appetitlichen Dingen wie Apfelschalen und fetten Speckresten. Wie gut, dass es WhatsApp gibt, ein Freund, der auch regelmäßig den Briefkasten leert, wird das Igittigitt beseitigen, bevor der Gestank die Nachbarn auf falsche Gedanken bringt. 

 

Das Anbringen der Elektroräder auf dem neuen Fahrradträger schaffen wir nach einiger Übung fast immer im ersten Anlauf. Nur haben wir es leider mit ihrer Sicherung übertrieben, was bei der Abfahrt von der Fähre  zu einem Einriss in Maggies Allerwertesten geführt hat. Dieses Mal genau in der Mitte. Gabriel wird immer besser im provisorischen Reparieren solcher "Kleinigkeiten", das Flickwerk wird wohl bis zur Rückkehr halten.

 

 

 

Ich schreibe dies in Avignon, wo wir schon zum zweiten Mal Station machen. Bei unserem ersten Besuch im vergangenen Juli konnten wir bei einer Sauna-Temperatur von fast 45 °C  und wegen des jährlichen Festivaltrubels nur wenig von der Stadt sehen. Doch dazu später in den Reisenotizen.

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