Teil II der Herbstreise 2018 - Beginn unten auf dieser Seite

Stationen des 2. Teils, über die nummerierten Orte gibt es Berichte:

11 La Alberca - 12 Las Hurdes - 13 Granadilla - Plasencia -14  Ciudad Rodrigo - 15 Zamora - Toro - 16 Astorga -

17 Ponferrada - 18 - Monforte de Lemos - 19 Lugo - 20 Pontevedra

20| same procedure as last year in Pontevedra

Derselbe gute Stellplatz, derselbe gute Waschsalon und dasselbe gute Fertigessen aus dem Feinkostladen wie letztes Jahr:  Wir fangen an, Wiederholungen zu geniessen. Und lernen dazu, in diesem Fall im Waschsalon, der nicht mehr als 300 m vom Stellplatz entfernt ist. Ich fühlte mich schon richtig routiniert, weil ich einer Frau helfen konnte, die das erste Mal vor einem 15-kg-Waschautomaten stand mit der gleichen Unsicherheit wie unsereins am Anfang. Und wurde schnell wieder in meine Schranken verwiesen, als die Reinigungskraft, die zufällig gerade da war, mich in die Geheimnisse der Trockner einweihte. 

 

Man kann sie nämlich ein paar Minuten vor Ablauf öffnen, die Wäsche prüfen und eventuell einen Euro nachwerfen anstatt bis zum Ende zu warten und nochmal mit zwei oder drei Euro das ganze von vorn anfangen. Was ich bisher immer gemacht habe. Fur das Geld hätte ich mir doch glatt jedes Mal ein Schokoladen-Teilchen kaufen können!

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die Stahlseile dieser Brücke neben dem Stellplatz schwingen und singen (!) Tag und Nacht
die Stahlseile dieser Brücke neben dem Stellplatz schwingen und singen (!) Tag und Nacht

Bestimmt hat auch Pontevedra eine Menge alter Steine zu bieten, eine Mauer und eine Kathedrale, hier ein Monument und da eine Gedenktafel. Aber weder habe ich sie gesucht noch bin ich zufällig darüber gestolpert. Stattdessen blieb ich bestimmt eine halbe Stunde fasziniert vor einem hoffnungslos überfüllten Kinderspielplatz stehen, in dem genervte Eltern und Grosseltern mit quengelnden Kindern Schlange standen vor Schaukeln und sonstigem Gerät zur Erheiterung der Kleinen. 

 

Auch die nächstgelegene Einkaufsstrasse hatte es mir angetan. Neben den üblichen Klamotten-Kettenläden fand ich in einen Supermarkt, in dem die Kunden über eine Treppe hinab in die Lebensmittelabteilung im Keller müssen.

 

Und eine schöne Radtour haben wir gemacht, an die 30 km sind wir am Ufer der Ria (eine Art Fjord) entlang gefahren, bis zur Hauptstrasse und wieder zurück. Im schönsten Sonnenschein nach einem total verregneten Vortag.

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von Pontevedra aus gehts nach Portugal, zum Abschied grüsst der spanische Osborne-Stier
von Pontevedra aus gehts nach Portugal, zum Abschied grüsst der spanische Osborne-Stier

19| Polizeischutz in Lugo

Schon im vergangenen Jahr hatte wir Pech und konnte wegen der Feria (Jahrmarkt) nicht auf den Stellplatz, weil er in eine Festwiese verwandelt wurde. In diesem Jahr das gleiche Spiel, aber wir wollten uns nicht noch einmal abwimmeln lassen und fragten telefonisch bei der lokalen Polizei nach einem Ausweichquartier für die Nacht. Sofort boten sie uns die Strassen vor ihrer Haustür an, die tagsüber vollgeparkt sind, nachts ab frei. So schliefen wir ruhig in Sichtweite der Polizeiwache und machten uns morgens zeitig auf den Weg, um nicht Parkplätze für Berufstätige zu blockieren. 

Es war ein stürmischer Tag mit viel Regen. Aber wie so oft hatten wir Glück und waren genau in den einzigen drei regenfreien Stunden draussen. Eigentlich hatte ich erstmal genug von alten Stadtmauern, aber die in Lugo ist wirklich etwas Besonderes.

dieser Breite Weg verläuft AUF der Mauer fast 2,3 km lang rund um den alten Stadtkern
dieser Breite Weg verläuft AUF der Mauer fast 2,3 km lang rund um den alten Stadtkern
die Bürger der Stadt nutzen ihre Mauer zum Laufen oder für den Sonntagsspaziergang, und es gibt sogar einen Fahrstuhl nach oben
die Bürger der Stadt nutzen ihre Mauer zum Laufen oder für den Sonntagsspaziergang, und es gibt sogar einen Fahrstuhl nach oben

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typisch für den Baustil in Lugo sind diese Fensterfronten
typisch für den Baustil in Lugo sind diese Fensterfronten

18| Essen in Monforte de Lemos

Nach Monforte de Lemos haben wir uns verkrochen, nachdem Leslie ihren Besuch ankündigt hatte mit Sturm und starken Regenfällen. Auf dem Stellplatz hier standen wir geschützt auf ebenem Asfalt, mit dem Heck vor einem grösseren Gebäude und der Nase nicht zu nah dran an einer Baumreihe. So hatten wir eine einigermassen ruhige Nacht.

Auf dem Weg zum Stellplatz hatten wir uns mal wieder verfahren, bis zum Parador ging es immerfort nach oben. Dort konnten wir wenden und bemerkten auf dem Rückweg  rechter Hand ein Restaurant, das wir zum Mittagessen aufsuchten. Ehrlich gesagt bllieb es ausser einem Spaziergang am Fluss entlang der einzige Ort, den wir an diesem ansonsten ziemlich grauen Städtchen aufsuchten.

 

Es erwies sich als unbedingt empfehlenswert! (Unbezahlte Werbung) Wir teilten uns als Vorspeise grosszügig bemessenen und ausgezeichneten Pulpo, eine der Spezialitäten Galiziens. Wenn sie hier keinen Pulpo zubereiten können, dann nirgends. Als Jauptgericht bestellten wir Merluza und Bacalao, dazu eine Flasche Weisswein aus der Ribeira Sacra. Zum Abschluss konnte ich mir eine luftige Mousse au Chocolat mit Orujo-Creme nicht verkneifen, Gabriel zog den Orujo in flüssiger Form vor. Café für beide. Billig war unser Mittagessen nicht mit 83 €, aber sein Geld allemal Wert. 


Wir waren überrascht von diesem Restaurant an diesem Ort, das sich an diesem Samstagmittag bis 16.00 Uhr

fast restlos füllte. Die meisten Esser waren Spanier; an einem Tisch hörten wir den Restaurantchef Englisch sprechen.

Unbezahlte Werbung: Restaurant O Grelo - anklicken zum Vergrössern

17| Tempelhüter in Ponferrada

Der kommunale Stellplatz in Ponferrada liegt neben der städtischen Pilgerherberge und füllte sich im Laufe des Abends lückenlos. Freitag war Brückentag = Puente, ein ersehntes langes Wochenende für die Spanier. Noch dazu mit passablem Wetter - noch, ab Sonntag war Dauerregen angekündigt. Viele Familien mit Kindern waren mit eigenen und gemieteten Wohnmobilen unterwegs und füllten  die grosse Fläche innen auf dem Platz zwischen den Fahrzeugen mit Leben. Das meine ich durchaus positiv, spielend lärmende Kinder stören mich nie, im Gegensatz zu mürrischen Erwachsenen.

In Ponferrada verbrachten wir am 12. Oktober den nationalen Feiertag Virgen de la Pilar. Von  katholischen Jungfrauen (Virgen) habe ich wenig Ahnung, aber den kostenlosen Eintritt in die Museen an diesem Tag nutzten wir schamlos aus und bestiegen die Burg aus dem 12. Jahrhundert. In einigen Räumen sind Tafeln aufgestellt mit Bildern und Text zur Geschichte dieser und anderer Burgen im Zusammenhang mit dem Templerorden, auch auf Englisch. Beeindruckt hat mich vor allem die Bibliothek mit Faksimilausgaben uralter Bücher.

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Platz zum Füsse Ausstrecken für die Pilger und uns
Platz zum Füsse Ausstrecken für die Pilger und uns

16| Gaudí in Astorga

Wie in Segovia wurde auch in Astorga der Stellplatz für Wohnmobile neben der Plaza de Toros eingerichtet. 

    

Stellplatz an der Plaza de Toros
Stellplatz an der Plaza de Toros

Astorga hat neben der Kathedrale einen bischöflichen Palast zu bieten, der es in sich hat. Geplant und geschaffen wurde er von Gaudí. Erst vor wenigen Jahren haben die Verantwortlichen das spektakuläre Gebäude komplett renoviert, es bietet jetzt auch Räume mit erläuternden Postern, unter anderem auf Englisch.

Eingangsportal der Kathedrale
Eingangsportal der Kathedrale

die Kathedrale - anklicken zum Vergrössern

der bischöfliche Palast von Gaudí - anklicken zum Vergrössern

aus dem Innern des Palastes - anklicken zum Vergrössern

15| Zamora zum Zweiten

Es ist unser zweiter Besuch in Zamora, und dieses Mal bleiben wir zwei Nächte. Der Stellplatz hatte uns schon im vergangenen Jahr gefallen, wegen seiner ruhigen und doch zentrumsnahen Lage im Grünen und der Anordnung der Parzellen hintereinander entlang des breiten Fahrweges. Die Wohnmobile trennt ein erhöhter Streifen von mehr als 1 m Breite. So hat man freie Sicht zu beiden Seiten, kann ungehindert um sein Zuhause herumgehen und sich an der Garage oder dem Fahrradständer zu schaffen machen ohne einen Nachbarn zu stören. 

 

Grosse Überraschung: Zwischenzeitlich hat die Stadt eine Servicestation eingerichtet für zwei Fahrzeuge nebeneinander, die keine Wünsche übrig lässt. Sogar zwei Toilettenkabinen gibt es. Alles funktioniert gut und ist kostenlos.

Auch Zamora hat eine alte Stadtmauer, und allein in der historischen Altstadt befinden sich 14 Kirchen. Damit ist Zamora die Stadt Europas mit den meisten römischen Tempeln. Das Museum für Ethnografie zeigt wechselnde Ausstellungen und richtet internationale Treffen der Fachwelt aus. 

Eine aktuelle Kuriosität: Der für den Tourismus zuständige Stadtrat ist ein Deutscher.

im historischen Stadtkern - anklicken zum Vergrössern

Wir zogen dieses Mal einen Bummel durch den neuen Teil der Stadt vor und waren angenehm überrascht. Neben den üblichen Ketten wie Zara oder Cortefiel fanden wir viele lokale Geschäfte und kaum Leerstand. In anderen Städten erschreckten uns die vielen leeren Schaufenster verlassener Geschäfte. Eines der vielen Gesichter der Wirtschaftskrise.

 

Die Fussgängerzone erstreckt sich durch viele Strassen, in denen noch gut erhaltene Jugendstilhäuser stehen. Überall wo die Kommune einen kostenlosen Stellplatz zur Verfügung stellt, bedanken wir uns durch einen Einkauf oder tanken im Ort. In Zamora fiel es uns leicht durch die grosse Auswahl an guten Geschäften. Wein und Schinken (sehr gut!), Kaffee und ein Paar Hausschuhe fanden ihren Platz im Wohnmobil.

schöne Häuser und Strassen - anklicken zum Vergrössern

Auf der anderen Seite des Flusses Duero hat die Stadt in der Calle Entrepuentes noch einen zweiten Stellplatz eingerichtet für maximal zehn Wohnmobile, auch hier mit Service-Station. Von hier hat man einen schönen Blick über den Fluss auf die Stadt und erreicht diese bequem über eine Fussgängerbrücke - aber im Rücken lliegt eine vielbefahrene Strasse. 

mein Lieblingsbild aus Zamora

14| Ciudad Rodrigo

Herzog Rodrigo González Girón soll angeblich der Namensgeber für die Ciudad (Stadt) Rodrigo gewesen sein. Wie auch immer, wir waren dort am Sonntag, dem 7. Oktober, als wegen eines Mittelalter-Festivals parkplatzmässig gar nichts mehr ging. Mit Glück konnten wir uns auf einen freien Busfahrplatz stellen, unseren Hunger stillen und abwarten, bis ein erster Teil des Besucherstroms den Ort verliess. Wohnmobile werden auf dem zentralen Parkplatz toleriert, aber hier ist es alles andere als gemütlich. Auch werktags, weil an den Parkplatz die Markthalle grenzt und von hier aus das historische Stadtviertel zugänglich ist. 

 

Die Altstadt, eingeschlossen und geschützt von einer sternenförmigen Verteidigungsanlage, ist einen Besuch Wert, und kleinere Wohnmobile und Camper haben bestimmt mehr Glück als die grossen, die nach einer vergeblichen Runde den Parkplatz wieder verlassen mussten.

Bilder aus der Stadt - anklicken zum Vergrössern

 

 

 

 

sind hier etwa zwei Frauen im Kirchturm eingeschlossen?

13| Auferstehung von Granadilla

Das Dorf Granadilla sollte eigentlich schon lange nicht mehr existieren, sondern von dem Stausee Gabriel y Galan  überflutet sein.  1965 wurden binnen weniger Wochen sämtliche Einwohner umgesiedelt - aber danach geschah nichts. Die ehrgeizigen Pläne wurden nicht umgesetzt. Doch niemand kam zurück. Häuser zerfielen, und Pflanzen suchten sich ihren Weg zwischen den Steinen.

 

Seit 1995 leben hier einige Pädagogen, die im wöchentlichen Wechsel Schulklassen aus Spanien und manchmal auch aus dem europäischen Ausland empfangen. Ein grosses Projekt, das Früchte trägt. Die Schüler lernen hier Selbstversorgung und helfen bei der Instandsetzung der Häuser und Betreuung der Tiere. Nach unserer "Flucht" aus Las Hurdes schliefen wir auf dem Parkplatz vor dem grossen Wehrturm und betraten am nächsten Morgen pünktlich zur Öffnung um 10.00 Uhr das Dorf. Zum Glück! Als wir es vor 12.00 Uhr wieder verliessen, drohten Busse uns zuzuparken (der Parkplatz ist privates Gelände) und strömten die Massen durch den Eingang. Samstagmorgen eben ...

wie schnell die Landschaft sich ändert - anklicken zum Vergrössern

toller Parkplatz vor dem alten Wehrturm
toller Parkplatz vor dem alten Wehrturm
Dorf aus Ruinen
Dorf aus Ruinen
wieder hergerichtete Strasse
wieder hergerichtete Strasse

begehbare Stadtmauer - anklicken zum Vergrössern

Blick von der Stadtmauer auf den Stausee Gabriel y Galan, der das hoch gelegene Dorf überfluten sollte

12| Absurdes in Las Hurdes

Las Hurdes besteht aus mehreren Ansiedlungen (alquerías) in einer wilden Mittelgebirgslandschaft. Vor allem Wanderer kommen hier auf ihre Kosten. Wir waren in dem Dorf El Gasco, wo schon zwei kleine Wohnmobile auf dem einzig möglichen Parkplatz standen. Schon die Fahrt war nur was für Schwindelfreie (also nichts für mich). Gabriel sieht das eher sportlich. Für unsere Maggie fand ich die Zufahrtstrasse obergrenzwertig und zitterte mit ihr. Später kam noch ein Camper dazu, und alle assen wir im Restaurant Meson El Bogegón. Dort versicherte uns der super freundliche Chef, dass die Übernachtung kein Problem sei. Wir bestellten wir aus dem Tagesmenu, das mehr als genug Auswahl bot - und doppelt mehr als genug auf die Teller brachte. 

 

Während der anschliessenden Siesta im Wohnmobil fühlten wir uns unwohl, und das nicht nur wegen der Fülle im Bauch. Es war ganz offensichtlich, dass wir auf dem Dorfplatz mit unserem grossen Fahrzeug störten. Maggie war ein Hindernis für die alten Frauen auf den Bänken neben uns, sie konnten den Platz nicht mehr überblicken und gingen unsicher umher, setzten sich dann auf steinerne Treppenstufen. Zwei Männer trieben ihre kleinen Ziegenherden über den Platz, und an der öffentlichen Wasserstelle wusch eine junge Frau eine Plastiktonne aus. Mitten in diesem alltäglichen Dorfleben kamen wir uns vor wie  Voyeure, vollkommen fehl am Platz.

Parkplatz in El Gasco (nur für kleine Womos/Camper)
Parkplatz in El Gasco (nur für kleine Womos/Camper)

Ich beschloss nicht wie vorgesehen durch die engen Gassen des Dorfes zu gehen, in dem immer noch Häuser aus Naturstein und Schiefer stehen, sondern die Landstrasse hinunter, von wo wir gekommen waren. Dort hatten wir in einer engen Kurve einen hoch umzäunten Kinderspielplatz gesehen. Etwas über einen Kilometer entfernt vom Dorf. Ohne Parkplatz. In dem Restaurant sprach ich die ebenfalls super freundliche Frau des (Küchen)Chefs darauf an.

 

Sie empörte sich sofort und freute sich gleichzeitig, dass auch Aussenstehende darüber stolpern. Sie und ihr Mann haben zwei kleine Kinder, waren aber noch nie mit ihnen auf diesem Platz. Wie auch sonst niemand aus dem Dorf. Ein anderer Gast mischte sich ein: Das sei eine ganz typische Geschichte, bestimmt sei noch Geld im Haushalt gewesen, das ausgegeben werden musste, und irgendjemand hat gut daran verdient.

Kinderspielplatz in eine Kurve gequetscht
Kinderspielplatz in eine Kurve gequetscht
alles noch wie neu
alles noch wie neu
am Ortseingang - wird hier noch weiter gebaut?
am Ortseingang - wird hier noch weiter gebaut?

Auf dem Rückweg genoss ich die wunderschöne Landschaft, doch zurück am Womo schlug ich Gabriel vor die Nacht woanders zu verbringen. Den gleichen Gedanken hatte auch  er gehabt. Man sollte wissen, wo eine Übernachtung mit einem so grossen Fahrzeug unangemessen ist. 

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11| Biken in La Alberca

Fahrradfahren kann man das nicht nennen, was wir in La Alberca gemacht haben.  Die freundliche und zuewandte Dame in der Turist-Information an der Plaza Mayor empfahl uns für einen Ausflug mit dem Elektrorad Wege, an denen jeder wilde Mountainbiker seine Freude gehabt hätte, die aber sogar den begeisterten Radsportler Gabriel zum Absteigen und Schieben zwangen. Von mir ganz zu schweigen. Nach wenigen Kilometern schon schwankte ich zwischen Heulen und Rad-ins-Gebüsch-schmeissen, ich war am Punkt Bis-hier-und-nicht-weiter angelangt. Auf der asfaltierten Strasse ging es dann gut bergauf und bergab, nur ein paar wenige Autos teilten sich den Weg mit uns.

 

La Alberca ist touristisch gut erschlossen, sollte möglichst nicht am Wochenende besucht werden. Hier in der Gegend haben im 12. Jahrhundert vermutlich die Franzosen geherrscht haben, wodurch der französische Baustil erklärt wird und die Namensgebung wie Rio Francia oder Peña de Francia. Das Essen in einem Restaurant auf der Plaza Mayor war vor allem kraftvoll, mit Bohnen und Schweinefleisch. In dieser Región ist fast allesFleisch und jede Wurst vom Schwein, und in vielen Geschäften wird das Geschäft mit Schinken gemacht.

Parkplatz für Womos
Parkplatz für Womos

die Architektur erinnert an Frankreich - anklicken zum Vergössern

Strecke fürs Mountainbike - anklicken zum Vergrössern

rund um die Plaza Mayor - anklicken zum Vergrössern

Eindrücke aus dem Dorf - anklicken und Vergrössern